Regelungstechnik für Flächenheizungen

Alle Heizkreise (Rohrleitungsschleifen) (1)werden an einen Verteiler (2) angeschlossen, in der Regel einer pro Stockwerk. In jedem Raum befindet sich ein Raumthermostat (3). Sinkt die Raumtemperatur, wird dies über eine Steuerleitung (4) oder per Funk an die Schaltzentrale gemeldet. Ein Stellantrieb am Verteiler öffnet oder schließt automatisch den Heizkreis, je nachdem, ob das Raumthermostat einen Wärmebedarf meldet oder nicht. Heizwasser aus dem Vorlauf (5) fließt durch den Heizkreis und gibt die Energie an den Raum ab. Das abgekühlte Heizwasser wird durch den Rücklauf (6) zurüch zur Heizanlage geleitet. So kann bequem von jedem Raum aus die gewünschte Temperatur eingestellt werden. Die Regeltechnik sorgt dafür, dass die Wärmeleistung dort zur Verfügung gestellt wird, wo sie gebraucht wird.

Jeder Heizkreis hat unterschiedliche Strömungswiderstände, abhängig von der Art der Verlegung und der Länge. Damit eine gleichmäßige Wärmeverteilung erreicht werden kann, nimmt der Heizungsbauer mit Ventilen am Verteiler einen hydraulischen Abgleich vor. Durchflussmengenmesser können die durchlaufende Menge an Heizwasser am Verteiler sichtbar machen und messen (in Liter pro Minute).

Moderne Fußboden- oder Wandheizungssysteme ermöglichen eine wohlige Wärme bei gleichzeitigem geringen Energieeinsatz.

Raumthermostat regelt den Energiebedarf einer Fußbodenheizung.
Wärme, wo sie gebraucht wird: Regelung einer Fußbodenheizung
Der Raumthermostat misst die Temperatur
Der Stellantrieb öffnet und schließt den Heizkreislauf.
Die Heizkreisläufe werden an den Verteiler angeschlossen.